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Neo-Vintage

Neo-Vintage ist der Stil, der momentan die Laufstege der Fashionmetropolen erobert. Kaum ein Designer lässt sich finden, der sich nicht davon inspirieren lässt oder zumindest Elemente in seine Kollektion einbaut. Das Rezept ist einfach: Der Stil des Neo-Vintage greift die Mode des 20. Jahrhunderts auf und lässt dabei kein Jahrzehnt aus. Zehn Dekaden – unfassbare Vielfalt!

Foto: optische_taeuschung vie Flickr, cc-Lizenz

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Die Ralph Lauren Collection brachte eine seidenbestickte Robe im Stil der 20er Jahre hervor. Dazu ein Bubikopf und passenden Schmuck – fertig ist der Stil einer Charleston-Tänzerin! Bogetta Veneta präsentierte ein Bouclémantel ganz im Stil der 50er: der Schnitt ist kastenförmig und die Taschen sind großflächig aufgesetzt, der Stil erinnert an ein Chanel-Kostüm. Prada hingegen setzte mit einem Mantelkleid und einem Faltenrock ganz auf den Stil der Sixties. Die großflächigen Karos ergänzen den Look zusätzlich. D&G bewies Mut und entschied sich für die bunten 80er: Schulterpolster, Neonfarben, Musterleggings – nichts von alldem darf fehlen!

Neo-Vintage ist nicht nur für die Laufstege geeignet! Um den Stil im Alltag zu interpretieren, lassen sich für die 20er Jahre tolle Volant-Kleider finden, die sich mit einer passenden Perlenkette kombinierbar sind. Wer den Stil der 30er und 40er sein Eigen nennt, kombiniert einfach Schnürstiefel mit Felljacken und einem Faltenrock. Natürlich darf ein roter Lippenstift nicht fehlen! Neo-Vintage der 50er Jahre kommt gut mit einem Bustierkleid zur Geltung, dessen Rockteil weit ausgestellt ist. Dieser Look wirkt vor allem mit Ballerinas und Cardigans! Die 60er Jahre waren berüchtigt für ihre tollen Ponchos mit weiter A-Linie. Kombiniert mit langen Handschuhen, ist dieser Look auch aus unserer Zeit nicht mehr wegzudenken

Die Schlaghosen der 70er sind, unabhängig von Neo-Vintage, das angesagte Must Have 2012! Wer den Stil der 70er unterstreichen möchte, trägt dazu einfach eine leichte Tunika. Um den Vintage-Look der 80er zu interpretieren, darf man bunte Neonfarben zu den wildesten Schnitten kombinieren. Die 90er setzten dagegen eher auf Grunge: zerrissene Jeans, Stulpen und Printshirt standen an der Tagesordnung. Neo-Vintage ist so vielfältig, dass einfach für jeden Stil das richtige dabei ist!